Der Alptraum

Geh weg von mir
Du bist einer nur von vielen.
Verschwinde hier,
hör auf, mit mir zu spielen.
Fühle mich schlecht -
alles wegen dir!
Bist so ungerecht,
warum bist du hier?
Ständige Erinnerung
an deine Grausamkeiten!
Nebel in der Dämmerung
statt sonnig lichte Zeiten.
Wie das Böse in mir drin
gebiert Abscheulichkeit!
Schlafen ohne Sinn -
nur Verwerflichkeit!
Tiefer Blick in meine Seele
macht mich panisch zitternd.
Traumgedeutet pfähle
ich mein Herz, zersplitternd.
Geh weg, verschwinde!
Jag mir keinen Schrecken ein!
Ich schaffe es und binde
den Alptraum fest. Vorbei die Pein.
©Michael Kalters
