Gefangen im Albtraum

Furchtbar fremde Gedanken
stülpen sich mit Macht
über meinen Verstand.
Verbrennen mir die Seele.
Ängste fest umranken
mich in dunkler Nacht.
Ich bin verdammt,
schrei Furcht aus voller Kehle.
°°°
Erwache nass und abgehetzt.
Mein Herz schlägt zitternd
durch die Brust und sticht.
Der Verstand sich bald zersetzt.
Meine Existenz- verwitternd.
Leb nicht mehr im Licht.
°°°
Wer und wo bin ich?
Unerlöst von aller Qual.
Sag es mir und sprich:
Bin ich nicht normal?
°°°
»Liebster, hattest einen Traum,
wie jede Nacht seit meinem Tod.
Durchziehst nun Zeit und Raum
und leidest schlimmste Not.«
©Michael Kalters