Alptraum (4)

ein Mann leidet unter Albträumen

In den Krallen der Nacht

Schweiß auf dem Gesicht, Erinnerung an Schmerzen. Immer und immer und immer wieder. Auf ewig verloren im Gedankengewirr. Sinnlos gefangen, schwer geträumt. Nichts gibt Sinn, Schwarz, Weiß, Alltäglichkeit. aufgesetztes Lächeln - innen doch nur Bitterkeit. Offne Augen gelähmt. Jeder Idee beraubt. Wie Wein auf Hefe. Augen fiebernd rot. Nasser Körper atmet schon den Tod. Herz leuchtet noch, während es verbrennt. Am Abend heut erstirbt die Sonne nicht allein. Und deine Trauer kommt zu spät. zurück

Schattenhände hinter weißem Stoff

Der letzte aller Alpträume

Die Nacht umschlägt ihr Tuch und wickelt mich drin ein. Fesselt meine Seele und knebelt sie zu Schmerzen fest. Schweißgebadet sauge ich im Todeskrämpfen letzte Luft in ausgedörrte Lungen. Hammerschlag des Herzens. „Ich kenn’ euch alle, jede Nacht kommt ihr zu holen mich! Vertraute Gespenster, tödlich und unverständlich mobbend.“ Schweiß durchnässt das Laken, das Herz rast holpernd, ungestüm. Das Koma ist so nah wie nie. Mein Leben - wo ist die Wirklichkeit? „Erwache doch, dann bist du frei!“ Die Kraft dazu saugen nebelhafte Ungeheuer erbarmungslos in sich hinein. Der Traum vom Meer zerrinnt mitsamt der Freiheit meines Willens. Ich löse…

ein dunkler Raum mit Schattenhänden an den Wänden 

Im Gedenken

Furchtbar fremde Gedanken stülpen sich mit Macht über meinen Verstand. Verbrennen mir die Seele. Ängste fest umranken mich in dunkler Nacht. Ich bin verdammt, schrei Furcht aus voller Kehle. °°° Erwache nass und abgehetzt. Mein Herz schlägt zitternd durch die Brust und sticht. Der Verstand sich bald zersetzt. Meine Existenz- verwitternd. Leb nicht mehr im Licht. °°° Wer und wo bin ich? Unerlöst von aller Qual. Sag es mir und sprich: Bin ich nicht normal? °°° Liebster, hattest einen Traum, wie jede Nacht seit meinem Tod. Durchziehst nun Zeit und Raum und leidest schlimmste Not." zurück

Hände umgreifen einen Baum

Der Alptraum

Geh weg von mir Du bist einer nur von vielen. Verschwinde hier, hör auf, mit mir zu spielen. Fühle mich schlecht - alles wegen dir! Bist so ungerecht, warum bist du hier? Ständige Erinnerung an deine Grausamkeiten! Nebel in der Dämmerung statt sonnig lichte Zeiten. Wie das Böse in mir drin gebiert Abscheulichkeit! Schlafen ohne Sinn - nur Verwerflichkeit! Tiefer Blick in meine Seele macht mich panisch zitternd. Traumgedeutet pfähle ich mein Herz, zersplitternd. Geh weg, verschwinde! Jag mir keinen Schrecken ein! Ich schaffe es und binde den Alptraum fest. Vorbei die Pein. zurück

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