
Der letzte Spaziergang
Wald. Grün. Mann im weiten Mantel. Schwarz. Tränen im Gesicht. Verloren im Wald. Verirrt zwischen Bäumen. Erste Blätter sterben im Gelb des Herbstes. Die Hose zerrissen das Herz eine Trommel. Stein in der Brust und trübe Gedanken. Er sucht Ruhe – findet den Dämon, der ihn plagt. Im Spiegel der Seele. Sein Schmerz brodelt, löst alles auf. Leute grüßen nichtsahnend und gehen vorbei. Sein Lauf endet, die Lunge sagt »Nein!« Schmerz kann töten. Wie er es jetzt tut … Hörprobe: Gedicht anhören zurück





















